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Holiday event Frühjahr 2018

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Liebe Leser, alles neu

Liebe Leser, alles neu macht der Mai und vielleicht haben wir schon im Frühjahr wieder eine Regierung? Übrigens hat jemand von euch darunter gelitten, dass wir nun über ein halbes Jahr hinweg keine Regierung hatten? Als kleine Entscheidungshilfe nachfolgend ein zeitgeistiges Märchen: Wie sehr hat er sich gewunden, oft wie ein Wurm gekrümmt, um seine Partei achtbar zu verkaufen, selbst in Fällen, in denen ein normaler Sterblicher vor Scham im Boden versunken wäre, ist ihm immer noch etwas eingefallen. Ein Talent von besonderer Gnade. Heiratsschwindler haben so etwas, die können mehrere oft ganz unterschiedliche Frauen gleichzeitig glücklich machen, so dass jede für sich liebend gerne und großzügig ihr Portemonnaie öffnet, während andere Männer oft ganz schön für Frauen berappen müssen oder erst gar keine abbekommen. Vielleicht hat er es sich von Altkanzler Kohl abgeschaut, jener pfälzischen Trutzburg, dass einem gut beleibt, kaum etwas erschüttern kann. So gewappnet hatte er sich dann eine Auswahl von Posten einverleibt, die ein politischer Karrierekatalog im Angebot hat. Darunter Parteivorsitzender, Ministerpräsident, Bundesumweltminister und auch mal was Konträres. Als Wirtschaftsminister durfte er vielem von dem widersprechen, was er als Umweltminister von sich gegeben hatte, gemäß dem Motto „was schert mich das Geschwätz von gestern“. Nicht jedem ist das bewusst geworden, denn er ist tüchtig, was er nicht zuletzt dadurch bewies, dass er in Sachen Waffenexporte, in neue Dimensionen vorstieß. In der Tat: Er hätte sogar Bundeskanzler werden können, nachdem seine direkten Mitbewerber entweder der Lächerlichkeit preisgegeben waren oder auf Posten abgeschoben, die zwar Ehre versprachen, doch keine politische Konkurrenz darstellten. Was war das für ein Coup, den amtierenden Außenminister zum Bundespräsidenten zu küren, um anschließend seinen Job zu kassieren. Um Kanzler zu werden, waren jedoch die Umfragewerte seiner Partei zu schlecht und auch ihm kam man nach und nach auf die Schliche. Jetzt wurde die Genialität dieses Magiers erst wirklich offenbar. Nachdem seine Partei dem Siechtum anheimgefallen war und er auch für sich selbst keine realistische Chance sah, den Thron zu erklimmen, trat er spektakulär sowohl von seiner Ambition als Kanzlerkandidat als auch als Parteivorsitzenden zurück und zauberte stattdessen einen neuen Messias aus dem Hut. Allein schon Sigmars Rückzug löste Begeisterung aus. Zudem präsentierte er altruistisch eine Gestalt, die es immerhin zum europäischen Parlamentspräsidenten gebracht hatte, andererseits national noch nicht verschlissen war. Er selbst zog sich bescheiden auf jene Position zurück, die der neue Bundespräsident just in time freigemacht hatte und genoss fortan, First Class um die Welt zu reisen. Martin nutzte die Gelegenheit schon um seinem Ego zu schmeicheln. Auch bog sich der Ast, auf dem er im Europaparlament saß, bedenklich nach unten. Argumente genug um es in die Welt hinauszuposaunen: „Ich will Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden!“ Die Genossen jubelten und wählten ihn mit einer Quote, die jeden Diktator vor Neid erblassen lässt, bedingungslos zu ihrem Führer. Forsch schritt Martin zur Tat: Bereits zu Beginn erteilte er allen Tourismusmanagern dieser Welt eine Lehrstunde, die sich gewaschen hat. Über Nacht machte er das Städtchen Würselen zu einem Ort, der plötzlich in aller Munde war. Die Umfragewerte begannen zu haussieren und es sah wirklich nach etwas Triumphalen aus. Ich wollte am liebsten vor Scham im Boden versinken, hatte ich der SPD noch öffentlich geraten, sich für eine Weile aus der Regierung zurückzuziehen um sich neu zu besinnen. Ja, es hätte ein neuer Triumph werden können. Doch gibt es immer Nörgler, die alles hinterfragen müssen. Im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ genügte ein naives Kind, um einen Kaiser plötzlich nackt dastehen zu lassen. In diesem Märchen traf es Martin mit dem schlechtesten Wahl-Ergebnis in der SPD Geschichte. Und plötzlich schien er sogar meinem Rat zu folgen. Doch will ich nicht überheblich sein. Vielmehr vermute ich, dass es aus Trotz geschah, als er spontan beschloss, nicht als zweite Geige zu agieren. Immerhin war nun der Weg geöffnet für ein politisches Abenteuer, das hätte spannend aber auch ungemein konstruktiv werden können. Grün, Schwarz,-Gelb - Jamaika - Sonne, Wasser, Reggaesound! Ja,es war schier unglaublich wie sich im Laufe der Treffen nicht nur Schwarze und Grüne sondern auch die Tiefschwarzen mit jenen ins Kuscheln kamen, die für sie vor noch nicht allzu langer Zeit als Gemenge von Gammlern und Terroristen betrachtet hatten. Ausgerechnet jener, der sich Liberalität und damit auch Toleranz auf die Fahne geschrieben hatte, erwies sich als Spielverderber. Als junger Wilder hochgejubelt, entpuppte sich dieser zum Entsetzen der Wähler als kompromissloser selbstverliebter Neospießer. Somit verblieb nur noch eine letzte Möglichkeit: Eine Minderheitsregierung. Dürfen wir nun tatsächlich Demokratie live erleben? Einen Parlamentarismus, bei dem die Dinge nicht schon im Vorfeld abgekartet sind, auch mal Anliegen eine Chance erhalten, die man sonst gerne unter den Teppich kehrt? Natürlich hätte das die Parlamentarier etwas gefordert, doch unterschiedliche Meinungen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, hätte dann auch für so manches Erfolgserlebnis sorgen können. Bei entsprechender Transparenz hätte das womöglich sogar die Politikverdrossenheit ins Gegenteil kehren können. Es wäre auch eine Gelegenheit gewesen, den Fraktionszwang aufzulockern, der nicht selten den Wählerauftrag ad absurdum führt. Wie schnell Entscheidungen über Parteiideologien hinaus getroffen werden können, zeigt sich doch immer dann, wenn es um eine Diätenerhöhung geht. Leider wollte Mutti die Verhältnisse in ihrem Sinne lieber klar geordnet wissen und begann erneut, mit Martin zu flirten. So gehätschelt, konnte Martin Muttis Charme nicht lange widerstehen. Immerhin winkt die Position als Vizekanzler und Außenminister und das wertet eine Biografie ungemein auf, wenn auf der anderen Seite der Bilanz Positionen stehen, deren man sich nicht gerne rühmt. Doch damit hat er die Rechnung ohne den Magier gemacht. Als Sigmar den Schweinehandel mitbekam, begann sich dieser zu erzürnen. „Der undankbare charakterlose Hampelmann, von mir erweckt, will mir tatsächlich meinen Traumjob rauben?“ Martin derart gescholten, stellten sich die Haare auf und er zog sich wie ein vertrockneter Kaktus in sich zusammen. Derart entstellt, wollte er fortan von seinen Ambitionen nichts mehr wissen. Jetzt hatten die Genossen an der Basis genug, sie wollten die Sache nun selbst in die Hand nehmen. Insbesondere etliche Junge hatten inzwischen deutlich vernehmbar aufgemuckt. Wird es überhaupt eine neue GroKo geben? Was wird aus ihr werden? Das ist eine neue Geschichte, die jetzt im Frühjahr beginnt. Eigentlich sind wir gewohnt, dass Märchen gut ausgehen. Hier scheinen wir jedoch zwei Verlierer zu haben. Stehen die nun wirklich so jämmerlich verloren da? Mitnichten! Was den Martin betrifft, so muss es uns um den nicht bange sein. Er könnte nach Würselen zurückkehren und dort als Fremdenführer agieren. Er wäre auf Jahrzehnte hinaus ausgebucht. Drei Führungen am Tag zu 100 Besuchern a 10 Euro wären 3000 Euro pro Tag. Bei seiner Geschäftstüchtigkeit, würde Martin möglicherweise den einen oder anderen Doppelgänger engagieren, um so der Nachfrage Herr zu werden. Natürlich würde er zudem einen politischen Ratgeber feilbieten, von ihm handsigniert. Alles in allem würde ein Mehrfaches zusammenkommen was ein Bundeskanzler verdient und würde sogar seine einstigen Brüsseler Bezüge toppen. Und was passiert mit Sigmar? Vielleicht bleibt er ja Außenminister. Wenn nicht, steht auch ihm eine glänzende Karriere offen. Er bräuchte nur in die Fußstapfen seines Freundes Gerhard treten. Mit Gazprom und den neuen Freunden, die sich Sigmar im Golf und Nahen Osten erschlossen hat, ließe sich ein Kartell bilden, das einige in Verzückung, andere in Entsetzen versetzt. Dem blondkolorierten Perückenträger aus Übersee z.B. bliebe dabei das I first buchstäblich im Halse stecken. Es würde nicht lange dauern, da würde der Ex-Pfälzer auf den Knien robben und betteln: Me too! Das wäre dann auch eine echte Chance, die Welt wieder etwas mehr in den Griff zu bekommen. In der Tat bietet dieses Märchen sogar ein drittes Happy End: Warum meint ihr, dass die da oben so mimosenhaft zicken? Sie spüren inzwischen den Gegenwind und bekommen es langsam aber sicher mit der Angst zu tun, den Wähler an der Nase herumzuführen. In diesem Sinne kann der Frühling nun beginnen. Euer 4

Sonnenskilauf in Ischgl: Open-Air-Konzerte der Superlative Max Giesinger, Bastille, Helene Fischer und Sterneköche auf Ski: Sonnenskilauf in Ischgl bedeutet 2018 viel Sonne, herrlicher Firn, spannende Events und spektakuläre Konzerte. Schneesicherheit und beste Pistenbedingungen bis Anfang Mai sind garantiert. Zum Sonnenskilauf dreht Ischgl in der weißen Silvretta Arena auf 238 Pistenkilometern in 1.377 bis 2.872 Höhenmetern noch einmal richtig auf. Auf die Gäste warten in dieser Zeit aber nicht nur beste Schneeverhältnisse und Schneesicherheit bis Anfang Mai, herrliche Firnabfahrten, aussichtsreiche Skitouren, viel Sonne und eine gepflegte Après-Ski-Kultur, sondern vor allem auch ausgelassene Stimmung bei großen Open-Air-Events im Skigebiet. Ob der 21. Sterne-Cup der Köche, die 10. Ski-WM der Gastronomie oder drei Superstars auf den Bühnen der Silvretta Arena - im April jagt ein Event das nächste. Event-Termine im April 2018 1. April Top of the Mountain Easter Concert / Ischgl – Max Giesinger 11. bis 12. April 10. Ski-WM der Gastronomie 15. bis 16. April 21. Sterne-Cup der Köche 22. April 30. Frühlingsschneefest Alp Trida / Samnaun-Ischgl – Bastille 30. April Top of the Mountain Closing Concert / Ischgl – Helene Fischer Holiday event verlost Eintrittskarten für das Helene Fischer Konzert auf Seite 49 Superstar Helene Fischer spielt 2018 das legendäre „Top of the Mountain Closing Concert“ in Ischgl. Am 30. April steht die aktuell erfolgreichste Sängerin Europas in einer Höhe von 2.320 Metern auf der weltberühmten Idalp Bühne und feiert mit Tausenden Fans das Finale der Skisaison. Am 30. April 2018 um 13 Uhr ist es endlich so weit: Helene Fischer, der multitalentierte Superstar aus Deutschland, ist live zu Gast in Ischgl. Beim kommenden „Top of the Mountain Closing Concert“ auf der Idalp performt die Ausnahmekünstlerin ihre erfolgreichsten Songs wie „Herzbeben“, „Nur mit dir“, „Ich will immer wieder … dieses Fieber spür’n“, „Achterbahn“ und natürlich ihren Megahit „Atemlos durch die Nacht“. Helene Fischers atemberaubende Show und die einzigartige Kulisse der Silvretta Arena sorgen für ein Konzerterlebnis, das es so kein zweites Mal auf der Welt gibt. Alle Informationen unter www.ischgl.com 5