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Holiday event Winter 2017

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organischen Bezug

organischen Bezug ‘rechte Schulter-Leber‘ miteinbezogen hatte und auch in diesem Bereich therapierte, waren seine Schmerzen in kürzester Zeit verschwunden.“ Was kann denn generell mit der Osteopathie behandelt werden? „Es gibt drei große Behandlungsbereiche. Die Strukturelle Osteopathie für Störungen des Bewegungsapparates, wie Gelenksblockierungen, Schulter-Armsyndrom u.ä. Die Cranio-Sakrale Osteopathie zur Behandlungen über den Schädel wie z. B. bei Schleudertrauma, Migräne, Tinnitus, Bluthochdruck u.v.m. Und die Viszerale Osteopathie, die bei der Behandlung von Organen, Blutgefäßen oder Teile des Nervensystems zum Einsatz kommt, u. a. bei chronische Verdauungsbeschwerden, chronische Blasenentzündung, Leber/ Gallebeschwerden, Allergien oder Inkontinenz. Die Methoden lassen sich natürlich je nach Krankheitsbild kombinieren.“ OSTEOPATHIE sanfte Heilung für den Körper Osteopathie erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wie es scheint, können damit Erfolge erzielt werden, die es selbst mit anderen Methoden der Naturheilkunde nur sporadisch gibt. Besonders von Patienten, die den schulmedizinischen Kreislauf von Tabletten und Spritzen durchbrochen haben und osteopathisch behandelt wurden, hört man erstaunliche Erfolgsgeschichten. Für Holiday Event wollte ich wissen, was es mit der Osteopathie auf sich hat und traf mich mit der Murnauer Osteopathin Anja Trietz zu einem Interview. Frau Trietz, was hat Sie als Heilpraktikerin mit großem, ganzheitlichen Therapiespektrum bewogen, zusätzlich die 5-jährige Ausbildung als Osteopathin zu machen? „Das war eine nicht einfache, aber unumgängliche Entscheidung. Während meiner Arbeit im Wiener Zentrum für Ganzheitsmedizin MEDICUS konnte ich immer wieder erleben, dass der dort arbeitende Osteopath Dr. Wutzl D.O. selbst bei aussichtslos scheinenden Krankheitsbildern Erfolge erzielte, wo wir mit anderen Naturheilverfahren wie z.B. Chiropraktik, Neuraltherapie oder Cranio-Sakraler Therapie nicht mehr weiter kamen. Das hat mich ungeheuer fasziniert und dazu bewogen, selbst Osteopathin zu werden. Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe.“ Was macht die Osteopathie denn so besonders? „Osteopathie ist keine Glaubensfrage, sondern eine auf fundierten, wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende, manuelle Behandlungsmethode, die eine genaue Kenntnis der Anatomie, Physiologie und Biochemie voraussetzt. Verbunden mit dem ganzheitlichen Wissen um die Wechselbeziehung zwischen Skelett, Organen, Nerven und Energiebahnen wird es dem Osteopathen möglich, Ursachen einer Erkrankung auf den Grund zu gehen und dementsprechend zu therapieren. Denn wie wir immer wieder feststellen, ist nämlich `da wo es weh tut` häufig nicht der Ursprung der Beschwerden.“ Wie steht es eigentlich mit der Behandlung von Kindern? „Die Weiterbildung im Bereich der Kinderosteopathie war mir ein ganz besonderes Anliegen und ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Da bei Kindern die Körperstruktur noch nicht so verfestigt ist, lassen sich frühzeitig Störungen und Dysfunktionen erkennen und behandeln. Z.B. die sog. Schrei-Kinder, bei denen häufig die Struktur der Wirbelsäule durch die Geburt stark komprimiert ist und Probleme macht. Nach 1-2 Behandlungen sind die Blockierungen gelöst und die Schrei-Phasen werden rasch weniger. Ähnlich gut kann man Spuck-Kinder therapieren. Hier drückt z.B. die bei Kindern verhältnismäßig große Leber auf den Magen und verhindert die Verdauung. Nach entsprechender Mobilisierung und Lockerung des Zwerchfells vergeht der Druck und das Spucken hört auf. Aber auch bei Schädeldeformationen, Asymmetrien in der Motorik, Zahnfehlstellungen, Konzentrationsstörungen, Wirbelsäulenverkrümmungen, häufige Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung kann die Osteopathie helfen.“ Das scheinen ja fast unbegrenzte Möglichkeiten zu sein, gibt es denn Krankheitsbilder, wo auch Sie nicht weiterkommen? „Natürlich gibt es die. Überall da, wo die Selbstheilungskräfte des Körpers nicht ausreichen z.B. bei Herzinfarkt, Schlaganfall, offenen Wunden, Brüchen oder psychische Erkrankungen muss auf jeden Fall zuerst ein Mediziner behandeln. Aus diesem Grund habe ich versucht, ein Netzwerk mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen aufzubauen, die ganzheitlich aufgeschlossen sind und an die ich Patienten weiterleiten kann. Gerade in dieser Zusammenarbeit sehe ich den größten Nutzen für alle Beteiligten.“ Herzlichen Dank für das aufschlussreiche Gespräch, Frau Trietz. Barbara Assmann Anja Trietz • Bahnhofstr. 21 • 82418 Murnau www.osteopathie-murnau.de Können Sie uns das vielleicht durch ein Beispiel verständlich machen? „Sehr eindrucksvoll war der Fall eines Patienten, der unter starken Beschwerden der rechten Schulter litt, die sich jeder lokalen Behandlung wiedersetzte. Erst nachdem ich den 12

Fit für die Piste „I wü', Schifoan, Schifoan, weil Schifoan is des leiwaundste, wos ma sich nur vurstelln kann. Und wann der Schnee staubt und wann die Sunn' scheint, dann hob' i ollas Glück in mir vereint.“ Welchem Wintersportfreund geht bei diesen Worten von Wolfgang Ambros nicht das Herz auf? Wer kann diese Hymne nicht bis ins tiefste Mark nachempfinden. Man fühlt sich doch spontan versucht, die Bretter auf Dach zu schnallen, um abzudüsen, dorthin wo das Weiß von den Hängen strahlt. Doch Vorsicht! Sich spontan auf steile Abhänge zu begeben, ist nicht ganz ungefährlich. Laut Statistik sind ein Drittel aller Sportverletzungen dem Wintersport zuzuschreiben und entsprechen in etwa der gleichen Zahl von Verkehrsunfällen bezogen auf die Alpenregion. Um das Risiko zu senken, raten sowohl Experten als auch Krankenkassen, sich ordentlich auf die Skisaison vorzubereiten. Und das nicht erst seit gestern. Ich kann mich noch gut an den alten Schwarzweißfernseher in unserem Wohnzimmer erinnern. Davor meine Mutter gekleidet in eine seltsame Mischung von Pyjama und Trainingsanzug, die die Ski-Übungen von Manfred Vorderwülbecke, eingerahmt von knackigen Skihaserln, nachturnte. Wir Kinder haben uns weggeworfen vor Lachen, worauf sie uns in die Schranken verwies, indem sie meinte, dass dies ihrem Hinterteil so oder so nicht schaden würde. Sie hat sich zwar niemals auf die Piste gewagt, doch immerhin war es ihr Einstieg in die Loipe, aus der sie stets ohne Verletzungen zurückgekehrt ist. Somit hat sie bereits vor etlichen Jahrzehnten nicht falsch gelegen. Im Vergleich zu damals, wo vieles gemütlicher erschien, ist heute alles viel schneller und extremer geworden. Wie beim Fahrradfahren sind auch immer mehr Wintersportler mit Helm unterwegs. Natürlich lernen wir von den Profis, wie einem Herman Maier, der seine Kurven rasiermesserscharf durchgezogen hat, wogegen jeder Normalo bereits im Ansatz zu einem unkontrollierten mehrfachen Salto gezwungen gewesen wäre. Natürlich wollen wir uns nicht mit einem Marcel Hirscher, einer Lindsey Vonn oder einem Felix Neureuther messen, die für ihren Sport das ganze Jahr über gnadenlos trainieren. Schließlich steht bei uns Normalos der Spaß im Vordergrund und ganz oben auch der Jägertee, „weil so a Tee mocht' den Schnee erst so richtig schee“, wie Wolfgang Ambros fachkundig zu berichten weiß. Wer das ganze Jahr über kaum oder nur sehr einseitigen Sport treibt, braucht mindestens acht Wochen, um einigermaßen fit auf die Piste zu gehen. So meinen es die Experten mit dem Verweis, dass ein Mehr durchaus noch besser wäre. Man kann dies sehr ernst nehmen oder etwas weniger ernst. Wer sich dagegen als ganz Harter geben möchte und als „Mister Automatischfit“ meint, jede Herausforderung ohne entsprechende Vorbereitung zu meistern, könnte möglicherweise folgende Erfahrung machen: Am ersten Tag mag er noch durchkommen, am zweiten Tag kriecht er bereits auf dem Zahnfleisch daher und spätestens am dritten Tag wünscht er sich, er hätte nur einen halben Tag Skiurlaub gebucht. Um solche Erfahrungen am eigenen Leib zu machen, ist Urlaub und Freizeit jedoch viel zu wertvoll. Bereits das Training als Spaß empfinden Ein sinnvolles Trainingsprogramm ist meist in drei Bereiche unterteilt: Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Bewusst sollte Kraft am Anfang stehen, denn die Kraft ist der Dreh-und Angelpunkt ,der das System zusammenhält. Wenn einen die Kraft verlässt, verliert er automatisch auch die Koordination. Inzwischen gibt es jede Menge Trainingspläne, die auch im Internet heruntergeladen werden können. Ebenso hat Manfred von der Wühlbecke seine Nachahmer im Fernsehen gefunden. Somit gibt es jedwede Möglichkeit, sich für die Piste fitzumachen. Wenn das nicht nur immer alleine so langweilig wäre. Zum Glück gibt es etliche Sportvereine, in deren Gruppen sich die Motivation multipliziert. Und natürlich auch, was bequemer ist, da in der Zeitvorgabe flexibler, diverse Fitnessstudios, die sich mit geschultem Personal exakt auf die Bedürfnisse ihrer Klienten einstellen. In einer Zeit, in der kaum einer noch Zeit hat, liegt darin die effizienteste Art, sein individuelles Ziel zu erreichen. Gleichsam kann sich im Rahmen ausgewählter Kurse eine verbindende Gruppendynamik einstellen und das auch noch in Kombination mit einer hohen Frequenz an Wellness, sofern ein Studio über ansprechende Anlagen wie Saunen und Dampfbad verfügt. Holiday event verlost: 3 VIP Pässe fürs Pro Line Murnau im Wert von je 250 Euro Der VIP –Pass beinhaltet: 1 x Fitness-Check durch einen Physiotherapeuten 1 x Ausarbeitung eines individuellen Trainingsprogramms 1 x Individual-Training mit Personal-Trainer 10 x individuelles Training mit Trainerunterstützung 10 x Teilnahme an ausgewählten Kursen 10 x Benutzung vom Wellnessangebot wie Blockhaussauna, Biosauna, Dampfbad Willst du gewinnen? Dann sende eine Email bis zum 20.12. 2017 an mick@holiday-event.de mit dem Kennwort „Fit in den Winter“. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen Wir haben den Plan Individuelle Trainingspläne • Kondition • Kraft • Ausdauer • Fitness • Allgemeinbefinden persönlich abgestimmt AM SCHLAGEIS 5-7 • 82418 MURNAU TEL. 08841/4368 • WWW.PROLINE-MURNAU.DE 13