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Holiday event Winter 2017

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Ausstellungen in Museen

Ausstellungen in Museen Dauerausstellung Garmisch-Partenkirchen, Museum Werdenfels Bäuerliches Leben Trachten- und Schmucksammlungen Religiöse Volkskunst Zugspitzgeschichte Werke von Ignatz Günther & Prof. Dr. Wackerle, Geigenbaustube www.werdenfels-museum.de Dauerausstellungen Murnau, Schlossmuseum Der Blaue Reiter Gabriele Münter Ödön von Horvath Hinterglaskunst schlossmuseum-murnau.de Possenhofen, Kaiserin Elisabeth Museum König Ludwig II. Sammlung und Papiertheater Elisabeth Herzogin in Bayern und Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, ein Mythos lebt Auswahl von Exponaten Geretsried, Stadtmuseum Die Dauerausstellung zeigt u. a. die Themen 2. Weltkrieg, Flucht, Vertreibung und Lagerleben. Darüber hinaus werden Objekte und Erinnerungsstücke aus der alten Heimat der Vertriebenen gezeigt. Erfahren Sie mehr über die weit verbreitete, traditionsreiche Kultur u. a. der Menschen aus dem Sudetenland, aus Ungarn, Siebenbürgen und Schlesien. Garmisch-Partenkirchen Bobmuseum am Riessersee 100 Jahre Bobgeschichte 2.12.2017 bis 4.2.2018 Oberammergau, Museum Holz lebt – ein Rückblick auf das Werk des Bildhauers Konrad Saal 25.11. bis 3.12. Weilheim, Stadtmuseum Transparent Kunstforum Weilheim Garmisch-Partenkirchen, Museum Werdenfels Karl Buchwieser Weihnachtskrippe mit Unterwelt Öffnungszeiten wieder ab 2. Dezember: Dienstag-Sonntag, 10-17 Uhr Montag geschlossen bis 31.12.2017 München, Pinakothek der Moderne Reset. Pippilotti Rist Himalaya Goldsteins Stube bis 2.1.18 Penzberg, Museum Tiefenlicht Malen hinter Glas Malerei hinter Glas von August Macke bis Gerhard Richter bis 7.1.2018 Penzberg, Museum Magische Transparenz Campendonk als Hinterglasmaler 14.9.2017 bis 18.3.2018 München, Pinakothek der Moderne Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism 28.9.2017 bis 10.6.2018 München, Pinakothek der Moderne Germaine Krull Mètal 1.10.2017 bis 11.2.2018 Tergernsee, Gulbransson Museum Paul Flora 3.10. bis 31.12.2017 München, Pinakothek der Moderne Olaf Metzel Reise nach Jerusalem 15.10.17 bis 18.2.2018 Kochel am See, Franz Marc Museum Hinterglasmalerei zwischen Volkskunst und Avantgarde franz-marc-museum.de Karl Buchwieser: Weihnachtskrippe mit Unterwelt im Museum Werdenfels, GAP 15.10.17 bis 18.2.2018 Kochel am See, Franz Marc Museum Franz Marc - Wie sieht ein Pferd die Welt? franz-marc-museum.de 19.10.2017 bis 10.1.2018 München, Pinakothek der Moderne Thea Djordjadze Inventur SGSM 21.10. bis 8.4.2018 München, Museum Brandhorst Seth Price Social Synthetic bis 4.3.2018 München, Pinakothek der Moderne Araki.Tokyo 28.10.2017 bis 25.2.2018 Bernried, Buchheim Museum Brückenschlag Gerlinger-Buchheim buchheimmuseum.de 10.11.2017 bis 16.9.2018 München, Pinakothek der Moderne Hella Jongerius & Louise Schowenberg Beyond The New 25.2. bis 10.6.2018 Kochel a. See, Franz Marc Museum Paul Klee - Landschaften franz-marc-museum.de 9. Dezember 2017 bis 2. April 2018 Mit Funkenrad und Federwerk Mechanisches Blechspielzeug von 1870 bis 1950 Museum Aschenbrenner Loisachstraße 44, Garmisch-Partenkirchen 16. Dezember 2017 bis 28. Januar 2018 Die Weilheimer Puppenspiele 70 Jahre Dreschers Puppentheater Stadtmuseum Weilheim, Marienplatz 1 bis 8.4.2018 München, Museum Brandhorst PopPictures People bis 1.7. 2018 München, Pinakothek der Moderne Anselm Kiefer bis 26.8.2018 München, Museum Brandhorst Cy Twombly: In the Studio 30

Das Museum lässt die Puppen tanzen: Die Weilheimer Puppenbühne im Stadtmuseum Fotos ©Jörg Drescher Fast ein halbes Jahrhundert lang widmete sich die Familie Drescher der Puppenspielerei. In dieser Zeit entstanden über 500 phantasievolle und ausdrucksstarke Stabpuppen. Diese einzigartige Sammlung ist vom 16.12.2017 bis zum 28.01.2018 im Stadtmuseum Weilheim zu sehen. Schon 1948 hatten Karl Heinz und Hildegard Drescher mit der Aufführung von Puppenspielen begonnen. Bald gingen sie, zuerst von Rottach-Eggern und später von Weilheim aus, mit Ihren Stücken auf Tournee. Insbesondere für die Aufführung in Schulen wurden in den folgenden Jahren zahlreiche, oft auch gesellschaftskritische Stücke einstudiert. Und auch das Fernsehen wurde bald auf die Weilheimer Puppenspiele aufmerksam und sowohl im Bayerischen Rundfunk und im ZDF als auch im ORF waren die Puppen der Familie Drescher zu sehen. Insbesondere die vom WDR produzierte Serie „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt wurde dann ein großer Erfolg. Den letzten größeren Auftritt hatten die Puppen der Weilheimer Puppenspiele im Jahre 2005 unter der Leitung von Jörg Drescher, der in die Fußstapfen seiner Eltern gestiegen war und die Puppenbühne übernommen hatte. Im Stadtmuseum sind viele der lustigen Charaktere aus Jörg Dreschers Puppenschatz nun wieder zu sehen. Lassen Sie sich verzaubern von 70 Jahre Dreschers Puppentheater und tauchen Sie ein in die bunte Fantasiewelt der Puppen! HOLZ LEBT EIN RÜCKBLICK AUF DAS WERK DES BILDHAUERS KONRAD SAAL Wie viele Oberammergauer seiner Generation begann Konrad Saal als 14-jähriger nach der Volksschule 1953 eine Lehre als Holzbildhauer in Oberammergau. Zusätzlich besuchte er abends den Zeichen- und Kunstgeschichtsunterricht an der Staatlichen Fachschule für Holzbildhauer und Schnitzer bei dem Maler und Zeichenlehrer Julius Himpel und einmal wöchentlich nachmittags den Modellier-Unterricht bei Direktor Ludwig Huber. 1962 bis 1964 besuchte er die Meisterschule für Stein- und Holzbildhauer in München und machte den Abschluss als Meister. Ein für die damalige Zeit traditioneller und auch typischer Weg Schnitzer bzw. Bildhauer zu werden. 1965 gründete er seine eigene Werkstatt in Oberammergau und arbeitete bis 1977 als selbständiger Bildhauer. Von 1977 bis 2000 war er Fachlehrer an der Staatlichen Berufsfachschule für Holzbildhauer und Schnitzer in Oberammergau, zu deren Leiter er schließlich von 2000 bis 2003 wurde. Konrad Saal hat in diesen Jahren weit über 100 Schüler ausgebildet. Die Vermittlung des praktischen Handwerks und die Liebe zum Holz stand dabei für ihn bei der Ausbildung im Vordergrund. Er wollte nicht nur die Tradition bewahren sondern vielmehr die nächsten Generationen dazu befähigen, eigene künstlerische Wege zu gehen. Ein erstaunlich großer Anteil seiner Schüler arbeitet auch heute noch als Bildhauer oder in künstlerischen bzw. kunsthandwerklichen Bereichen. Seine eigenen Werke setzte er in Ton, Holz, Bronze und Stein um. Bestimmte Themen und Motive wurden auch in verschiedenen Materialien über längere Zeiträume immer wieder aufgenommen. Konrad Saals besondere Faszination aber gilt bis heute dem Holz. In den Strukturen des gefällten Stammes bleibt der Baum und sein einzigartiges Wachstum erhalten. Diese Lebendigkeit des Holzes auch in seinen Werken fortleben zu lassen und spür- und sichtbar zu machen, wurde mehr und mehr bestimmend für Saals Bildhauerei. Schon früh hatte er nicht nur mit dem traditionell für Feinschnitzereien verwendeten Zirbelholz gearbeitet, sondern seine Figuren auch in härteren Hölzern wie Kirsche, Zwetschge oder Birne, die durch ihre auffallende Farbigkeit und Maserung völlig anders wirken, umgesetzt. Seit Mitte der 1970er Jahre aber wird der Stamm selbst ihm zur Inspiration. Er sucht besondere Baumstämme, Holzstücke oder Äste, nimmt in seiner Arbeit die vorgegebene Struktur des Holzes auf und schnitzt religiöse Szenen, Frauen- und Männergestalten oder Tierdarstellungen hinein. Dauer: 2.12.2017 – 4.2.2018 Museum Oberammergau Dorfstr. 8, 82487 Oberammergau Tel. 08822 / 9 41 36, www.oberammergaumuseum.de 31