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Magazin Herbst 2018

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Seit über 500 Jahren

Seit über 500 Jahren bayerische Tradition: der Leonhardiritt Lautes Schnauben, Hufgetrampel – Unruhe in den Pferdeställen im Oberland. In der Nacht vor dem Leonhardiritt werden die Pferde prächtig geschmückt und die traditionsreichen Wagen hergerichtet. Die Menschen ziehen ihre besten Trachtengewänder an. In aller Früh, meist um diese Zeit von Nebelschwaden umhüllt, machen sich die verschiedenen Gruppen auf den Weg. Das Schnauben der Pferde, die dampfend in der kalten Morgenluft die schweren Wagen ziehen, ist überall zu vernehmen. Manche sind stundenlang unterwegs um am Festzug teilzunehmen. Dirndl & Lederhos‘n extrem preiswert! Dirndlblusen, Herrenhemden Mädchen- & Damendirndl Urige Lederhos‘n Komplette Herrenausstattung: unschlagbar 19, 49, 89, 159, 90 90 90 90 Herstellerverkauf Unterammergau - Spatzenhausen Bad Heilbrunn - Oberau www.trachtendaller.de ab ab ab ab Schon seit über einem halben Jahrtausend wird in Bayern die Tradition des Leonhardiritts gelebt. Ursprünglich wohl ein altgermanischer Brauch zu Ehren Wotans und der Rösser wurde dieser Ritt vom Christentum übernommen. 1435 fand in Reichling und 1442 in Kreuth am Tegernsee eine Leonhardifahrt, wie sie auch genannt werden, statt. Als Patron wählte man den heiligen Leonhard, einen Benediktinerabt, der im 6. Jahrhundert in Frankreich lebte. St. Leonhard soll als Schutzpatron der Tiere Krankheiten und anderes Unheil von ihnen abhalten. Auch heuer locken um den 6. November wieder zahlreiche Leonhardifahrten ins Oberland. Bis zu 70 Wagen und über 300 Pferde kann man bei den großen Umzügen sehen. Ein beeindruckendes Erlebnis. 18

Jump oder lieber Wonderwall Zwei Worte, die die Zunge des Musikliebhabers mit höchster Wahrscheinlichkeit zum Schnalzen bringen. Die Bands Van Halen sowie Oasis haben den Begriffen nicht nur Bedeutung verliehen sondern ihnen auch eine akustische Seele eingehaucht. Inzwischen sind beide Begriffe, vertreten durch die Songs, zu Klassikern gereift. Sollte man es dabei bewenden lassen? Mitnichten hat sich die Fitnessbranche gedacht und die Begriffe auf ganz andere Weise neu interpretiert. Mit Jump hat man das gute alte Trampolinspringen in neue Dimensionen gehievt. Ganze Scharen haben sich inzwischen gruppendynamisch dem Hüpfen zu flotten Rhythmen verschrieben. Ein Ende liegt dabei noch in weiter Ferne. Sicherlich hat dabei die Erkenntnis mitgeholfen, dass hierbei die Pfunde um einiges schneller und leichter purzeln als etwa beim gemeinen Joggen. Mit der Wonderwall wurde gar die Möglichkeit geschaffen, auf wenigen Quadratmeteren nahezu jeden Muskel zu trainieren. Wenn man an die Anfänge des Fitnessbooms zurückdenkt, fing alles recht bescheiden an, selbst im Leistungssport war noch vergleichbar wenig ausgereizt. Wenn man als normaler Mensch mit der Arbeit fertig war, die körperlich oft ganz schön an die Substanz ging, wollte man am Abend nur noch mit einer Flasche Bier in den Fernsehsessel sinken und gab sich dabei sogar mit der Auswahl von nur zwei Programmen zufrieden. Die Kinder tollten in der Natur herum oder spielten Fußball. Das war ebenfalls gesund. Im Laufe der Zeit wurde die Arbeit nach und nach an den Schreibtisch gedrängt. Der Bewegungsmangel führte zur Fettleibigkeit und zu Herz-Kreislaufproblemen sowie einer Vielzahl von anderen Gesundheitsschäden nicht zuletzt im orthopädischen Bereich. Einige der Fitnessstudios von damals, von der Gesellschaft oft als Muckibuden belächelt, haben alsbald begonnen, sich neu auszurichten. Fast über Nacht entstand eine Klientel im Bereich der reiferen Semester, die erkannten, dass Gesundheit nicht selbstverständlich ist und man dafür etwas tun muss. Plötzlich schoss das Durchschnittsalter in vielen Fitnessstudios markant nach oben. Ende des letzten Jahrhunderts wurden wir plötzlich von einer Welle der Dickleibigkeit von Kindern überrollt. Fastfood, Softdrinks, ungehemmt Süßes und der Computer als bevorzugtes Freizeitvergnügen führten zu einer wahren Moppel- Explosion. Besonders drastisch war dies in den USA, doch schwappte diese Entwicklung auch bald zu uns herüber. Gleichsam entstand jedoch auch ein Gegentrend in Form von austrainierten Körpern. Bei vielen ist die sportliche Betätigung gar ins Zentrum des Lebens gerückt. Auch bei uns ist der Körper wieder ein bedeutsames Thema geworden. „Du bist, wie du aussiehst“ gilt zunehmend nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungs. Das beginnt bereits in der Schule. Und so ist es inzwischen schick geworden, sich nach der Schule im Fitnessstudio zu treffen. Willy Frankl vom Proline in Murnau, der uns regelmäßig über aktuelle Trends informiert, kann das nur bestätigen. Willy Frankl mit Sohn Manuel Frage: „Willy, wir haben gehört, dass du dein Studio schon wieder erweiterst. Du hast dies doch erst vor kurzem getan und bietest schon jetzt mehr als 2000 m² Trainingsfläche. Reicht das nicht? Murnau ist doch keine Großstadt. Antwort: „Auch wenn Murnau keine Großstadt ist, so sind wir bemüht, unseren Mitgliedern das Beste zu bieten. Die Entwicklung schreitet rasch voran. Was im Profisport erfolgreich erprobt ist, findet alsbald Einsatz im Breitensport. Somit schaffen wir jetzt neue Rudergeräte und Laufbänder an, die auf der neuesten Technologie basieren. Unser Trampolintraining hat inzwischen so viele Anhänger gefunden, dass wir dafür einen gesonderten Raum benötigen. Und schon ist ein weiterer Bedarf von 300 m² entstanden. Die Sportler sind heute gut informiert. Was alleine alles auf Instagram gepostet wird: Die Leute wollen es haben und wir bieten es. Ein größeres Problem als die neuesten Geräte und in die Trainingsfläche sind die Parkplätze. Über 100 Parkmöglichkeiten haben wir inzwischen geschaffen, mehr als so mancher Supermarkt. Und dies scheint immer noch zu wenig.“ Bei uns hüpft ihr vor Freude WINTER-ÖFFNUNGSZEITEN: MONTAG BIS FREITAG 8-22 UHR SAMSTAG 13-20 UHR SONNTAG 10 BIS 20 UHR AM SCHLAGEIS 5-7 • 82418 MURNAU TEL. 08841/4368 • WWW.PROLINE-MURNAU.DE 19