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Murnauer Kunstnacht 2018

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Mega-Programm Outdoor

Mega-Programm Outdoor – Indoor – insgesamt In den vergangenen Jahren gab es nach La Brass Banda keine bayerische Band, die auch nur annähernd für derartiges Aufsehen gesorgt hat. Gleichsam wurde ein Berufsbild gehypt, das nicht unbedingt auf der oberen Wunschliste stand. Wenn es jedoch ums feiern ging, wollte plötzlich jeder der „gloane Bauer“ sein. Mehr Zugriffe auf YouTube als ganz Bayern Einwohner hat mit nur einem Lied. Alleine in den letzten zwei Monaten waren es mehr als eine Million. Es müssen wahre Hundskrippln gewesen sein, die derartiges vollbringen konnten. Und tatsächlich heißt die Band auch so. (Näheres m Holiday event Magazin). Die hatten bis dahin noch nicht mal ein Album. Das wurde mittlerweile nachgeholt und bietet beste Voraussetzungen, damit der „kloane Bauer“kein One-Hit-Wonder bleibt. Nach Jamaram im letzten Jahr, konnten wir sie heuer für die Murnauer Kunstnacht gewinnen. Freut euch schon mal auf D´Hundskrippln auf der großen Bühne vor dem Kultur und Tagungszentrum. Indoor sind es heuer zwar weniger Lokale, dafür ist die Bandauswahl von Erlesenheit geprägt. Mit Roxx Doxx und Timerunner kommen zwei Bands aus München, die jeweils als Headliner beim Münchener Stadtgründungsfest tausende von Leuten in Begeisterung versetzten. Wer einen ausgefallen Qualitätsanspruch hegt wird sicher bei Bernd Rinser bestens aufgehoben sein. Zu Orchester Kurzweil muss man sicher nicht mehr viel sagen, auch nicht zu DJ. Steff. Mit Phönix Huber kehrt eine heimliche Legende zurück. Verdient unter der Auswahl von Großen zu sein, haben es sich die Zeitzeugen, die inzwischen für Murnau stehen, wie Kofelgschroa für Oberammergau. Auch sonst bietet die Kunstnacht jede Menge Unterhaltung und Sehenswertes. 10

Jede Menge Unterhaltung und Sehenswertes Mit Dank für die Blumen! Eine Floriade zum 25-jährigen Jubiläum des Schloßmuseums Murnau "Blumen treten auf. Muschelblumen, Federblumen, Kristallblumen, Röhrenblumen, Medusenblumen. Alle Freunde verwandeln sich in Blumen. Alle Blumen verwandeln sich in Vögel. Alle Vögel verwandeln sich in Berge, alle Berge in Sterne. Jeder Stern wird ein Haus, jedes Haus eine Stadt." Max Ernst, biographische Notiz, 1928 Das Museum hat hierzu langjährige Partner wie Museen, Institutionen und Privatleihgeber um Exponate rund um das Thema "Blumengaben" gebeten. Eingetroffen ist ein wahrhaft prächtiger Strauß an Blumenbildern und Stillleben, u. a. von Édouard Vuillard, Maurice de Vlaminck, Alexej von Jawlensky, Max Beckmann und Erich Heckel bis hin zu Marta Hoepffner, Andy Warhol und Markus Lüpertz. Die Ausstellung schreitet dabei nicht Blumengabe für Blumengabe, die jahrhundertealte Tradition der Blumenbilder und deren kulturgeschichtliche und ikonographische Entwicklung ab, sondern widmet sich der persönlichen Auseinandersetzung des jeweiligen Künstlers mit diesem nur wenige Stunden bestehenden Motiv. Die Malerei als Momentaufnahme des Augenblicks: Der Augenblick eines Jubiläums, wie ihn Lesser Ury, bekannt durch seine Berliner Straßenansichten, 1921 mit einem ihm zum 60. Geburtstag überreichten Blumenstrauß festhielt, oder der Moment, den Duft einer Rose zu atmen, wie ihn die Künstlerin Dora Hitz um 1910 malte. Die mehr oder weniger zufällige Auswahl führte so unterschiedliche Werke zusammen wie die seltsam unheimlichen Blumenstillleben von Franz Radziwill, die poetisch-surrealen "Muschelblumen" von Max Ernst und ein Stillleben von Erich Heckel, der 1949 die ihm wichtigen Gegenstände darstellt, die den Krieg überlebt haben. Neue Positionen der zeitgenössischen Kunst kommen ebenso zu Wort. Der in Düsseldorf lebende Künstler Lars Breuer hat exklusiv für diese Sonderausstellung eine Ausstellungswand in starken Schwarz-Weiß-Kontrasten geschaffen und der Murnauer Florist Andreas Müßig kreierte eindringliche Blumeninstallationen. 11