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Holiday event Frühling 2019

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Söcheringer sorgte für

Söcheringer sorgte für Furore auf Sylt Zum ersten Mal gab’s 2018 auf Sylt einen Wintermarkt, der entgegen üblichen Weihnachtsmärkten erst im Neuen Jahr endete. Nach Sylter Manier dient so ein Markt nicht nur dem Verkauf, sondern auch dem Feiern. Deshalb suchten die Sylter nach einer besonderen Attraktion. Sie fanden diese in einer bayrische Almhütte. Nicht jeder war zunächst davon begeistert, liegen doch zwischen Bergen und Meer regionaltypische Unterschiede. Auch transpostiert man so eine Hütte nicht eben mal so über die Straße auf eine Insel. Schließlich liegt da noch eine Menge Wasser dazwischen. Davon ließ sich Mehrheit der Sylter jedoch nicht abschrecken. Und sie hatten Recht behalten: Die Almhütte auf Dünensand wurde zum unumschränkten Anziehungspunkt, so dass das Projekt heuer unbedingt wiederholt werden muss. Verantwortlich für die Begeisterung ist Helmut Lautenbacher aus Obersöchering. Vom Erfinder zum Zimmermann und zurück Erfinder wollte er werden als Bub. Sein Vater wollte einst Zimmerer werden, kam jedoch von der Landwirtschaft nicht los. Weil das mit dem Erfinden doch etwas abstrakt ist, wurde Helmut Lautenbacher zunächst Zimmermann und hatte damit schon etwas geschafft, was für seinen Vater noch ein Traum war. Damit hatte er schon mal seinen Vater glücklich gemacht. Allerdings geschah das in einer Zeit, die weit vor dem heutigen Bauboom lag. Er musste sich ganz schön durchbeißen bis ein wirtschaftlicher Betrieb stand. Als die „Erdinger Hütte“ als Werbegag der gleichnamigen Brauerei in aller Munde war, ist dem Lautenbacher ein Licht aufgegangen. Er wollte Hütten bauen, deren Miete sich auch eine breite Schicht leisten kann. Fortan begann er 16

zu tüfteln. Hierzu einige Kriterien: Sie sollte auf nur einen Sattelschlepper passen, sie sollte in weniger als einem Tag mit möglichst wenigen Helfern aufgebaut werden können. Brandschutz, Statik bezogen auf Schneelast und unerwartet auftretend Stürme sind obligatorische Themen, die adäquat gelöst sein wollen. Natürlich sollen die Hütten auch schmuck aussehen, versehen mit allem, was man sich für unterschiedlichste Anlässe vorstellen kann. Ausgestattet mit Heizung, Klimaanlage, variabler Led-Beleuchtung für unterschiedliche Stimmungen, haben diese Hütten mit einem Gartenhäuschen inzwischen so viel gemein, wie ein PKW mit einem Tretauto. Das Gesamtkonzept nennt sich Hüttn2Go. Hochzeit, Party, Vip-Bereich oder Messe? Es gibt traumhafte Plätze, doch da seht einfach nichts und man darf auch nichts drauf bauen. Soll eine Hochzeit in einem langwelligen Saal stattfinden, oder ein Erlebnis sein, von dem man im Alter noch träumt? Es gibt Örtlichkeiten wie Messen, wo man in einer von mehreren Hallen nur eine Nummer ist. Wäre da nicht der Außenbereich eine Alternative, nicht nur weil sie billiger ist? In diesem Sinne hat der Helmut Lautenbacher eine echt gute Idee gehabt. Die vielen Anfragen aus allen Bereichen belegen das. Um in heutiger Zeit herauszustechen, muss man etwas Besonderes bieten. Und die Almhütten kommen auf breiter Ebene bestens an. Vier unterschiedliche Typen gibt es bereits. Die Besonderheit: Acht Ecken. Und es wird noch weiter getüftelt. Mehr unter www.huettn2go.de 17